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Sakelovers Story: Marikos Traum soll weiterleben

Unsere Gründerin Mariko hat die letzten Jahre ihrem großen Traum gewidmet, die japanische Kultur nach Deutschland zu holen und Menschen für dieses wunderbare Land und seine Lebensart zu begeistern. Durch Tastings, Food Pairings und Vorträge hat sie das japanische Nationalgetränk mit Herzblut und Leidenschaft der deutschen Kultur nähergebracht.

Angefangen mit Toshiko Arts und japanischen Events hat sie Mitte 2021 ihre eigene Firma Wamono GmbH gegründet. Mit ihrer Expertise als WSET Level III Sake Award-Absolventin und J.S.A Sake Diplom-Sommelière hat sie aus einer Vielzahl von kleinen japanischen Craft-Brauereien eine exklusive Auswahl an Premium-Sake nach Deutschland importieren lassen. Den Onlineshop hat Mariko mit viel Herzblut aufgebaut. Er war bereit, um gelaunched zu werden. 

Am 07. Dezember 2021 ist Mariko plötzlich und unerwartet aus dem Leben gerissen worden und von uns gegangen.

Marikos Bruder Fabian, dessen Vater Eberhard, ihr Partner Mazze, ihr Arbeitskollege Johannes und ihre großartigen Freund:innen haben alle gemeinsam an ihrem Traum festgehalten und dazu beigetragen, das Geschäft am Leben zu halten. Nach einigen rechtlichen Hürden haben wir, Fabian-Takeshi Schmitz und Johannes Budkiewitz, uns dazu entschlossen, Marikos Traum vom Sake-Handel weiterleben zu lassen und das Erbe für ihren Sohn Kenzo weiterzuführen.  

Unser Team:

Fabian und Johannes

Fabian-Takeshi Schmitz hat mit seinem betriebswirtschaftlichen Hochschulabschluss an der Universität Potsdam viele Arbeitserfahrungen in japanischen Unternehmen sammeln können. Seine Leidenschaft ist jedoch schon immer die Gastronomie gewesen. Während der Schulzeit hat er Im Hotel Jacob im Bankett das Einmaleins der gehobenen Gastronomie kennengelernt. Den Servicegedanken ,,Der Kunde ist König“ hat er dort regelrecht injiziert bekommen. Während seines Sportmanagement-Studiums hat er in japanischen Ramen-Restaurants in Berlin und Hamburg als Koch und Servicekraft gearbeitet, mit Freunden einen japanischen Foodstand aufgebaut und die japanischen Events seiner Schwester kulinarisch begleitet. Ihm ist es ein besonderes Anliegen den interkulturellen Austausch zwischen Deutschland und Japan zu fördern.

Johannes Budkiewitz hat an der Uni Hamburg einen Master in Japanologie gemacht. Bereits während seiner Auslandszeit in Hiroshima hat er durch die dort ansässigen Sake-Brauereien ein reges Interesse für die Herstellung und Vielfalt des Sakes entdeckt. Mit dem Aufbau des bilateralen Netzwerks Japamburg, welches er ebenfalls zusammen mit Mariko gegründet hat, bringt Johannes ein großes deutsch-japanisches Businessnetzwerk aus innovativen, dynamischen japanischen und deutschen Start-Ups mit.

Gemeinsam haben wir uns in die Fußstapfen von Mariko begeben und haben unsere Leidenschaft für Handcraft-Sake entdeckt. Unser Herzblut steckt in Sakelovers und wir haben unser Sake-Wissen mit dem WSET Level III Sake Award erweitert. Gemeinsam wollen wir einen Beitrag für den interkulturellen Austausch zwischen Deutschland und Japan leisten. Unser Anspruch ist es, die Braukunst, die Leidenschaft der Braumeister:innen, die Vielfältigkeit der Aromen, die Bandbreite an Sake-Stilen, schlicht: Wir wollen das Kulturgut Japans in Deutschland bekannt machen.

Unsere Mission: Das Kulturgut Sake aus Japan

Seit 1970 hat sich die Anzahl der Sake-Brauereien von 3500 auf 1500 verkleinert. Von den ungefähr 1500 verbliebenen Brauereien teilt sich die Industrie in einige industrielle Brauereien und eine große Anzahl von kleinen familiengeführten Brauereien. Über 80 Prozent der Industrie besteht aus kleinen Brauereien, nur 4 Prozent aus Groß- oder Industriebetrieben. Zusammen stellen die Groß-und Industriebetriebe jedoch mehr als die Hälfte aller in Japan hergestellten Sake her. Die drei größten Brauereien Hakutsuru, Takara und Gekkeikan, produzieren jährlich 250 000 koku (1 koku= 180L). Das entspricht in etwa der Gesamtproduktion aller kleinen Brauereien (2022, WSET Understanding Sake: Explaining style and quality)

Viele kleine, regionale und von inhabergeführten Familienbetrieben haben zunehmend Schwierigkeiten im schrumpfenden inländischen Markt gegenüber den industriellen Sake-Herstellern konkurrenzfähig zu bleiben. Sie müssen nach und nach aufgeben oder schließen. Mit jeder schließenden Brauerei geht ein Stück der Vielfalt der japanischen Sake-Kultur verloren. Sake zu brauen ist in Japan nicht nur ein Handwerk, sondern eine Lebensaufgabe, der sich die Braumeister:innen der verbliebenen ca. 1.500 Brauereien mit Hingabe widmen. Sake ist auch ein japanisches Kulturerbe, dessen Herstellung eng mit dem Ablauf der Jahreszeiten, dem religiösen Leben und Festen verwoben ist.

Zusammen mit unserer Partnerorganisation Sakelovers Japan möchten wir das Kulturgut Sake erhalten und dem Aussterben der kleinen Sake-Brauerein entgegentreten! Unser Anspruch ist es ausschließlich kleine Craft-Brauereien und besonders japanischen Braumeisterinnen eine Plattform in Deutschland und Europa zu bieten. Zudem wollen wir das Erlenen des Brauhandwerk auch für Frauen in Japan fördern. Noch immer ist das Brauhandwerk eine Männerdomäne. Unsere Inaba-Brauerei ist eine der wenigen Sake-Brauereien in Japan, die von einer Braumeisterin geführt wird und bereits mehrere Auszeichnungen erhalten hat.

Wir importieren unseren Sake exklusiv nach Deutschland und Europa und bieten Gastronomen Tastings, Personal-Schulungen und Beratung zu Ausschank-Konzepten rund um handgefertigten Premium-Sake an. Alle Produkte kommen direkt von unseren Brauereien und wurden persönlich von uns für den europäischen Markt vorausgewählt. Wir wollen die Hingabe jedes einzelnen Tropfen hier erfahrbar machen und die Leidenschaft für dieses japanische Volksgetränk erwecken.

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